Nebenwirkungen
Cannabis ist im allgemeinen sehr gut verträglich. Akute unerwünschte Wirkungen sind Herzschlagbeschleunigung, Blutdruckabfall, Mundtrockenheit und Bindehautreizung. In seltenen Fällen treten, abhängig von den äußeren Umständen, der inneren Haltung und der Dosis, Angst-und Panikzustände auf.
Bei latenten Ängsten können diese manifest werden. Bei latenter Psychose kann die Krankheit ausbrechen. Cannabis verursacht eine Beschleunigung des Herzschlags und kann zu einer deutlichen Senkung des Blutdrucks, mit Schwindelgefühl führen. In diesen Fällen sollte man sich hinlegen. Gegen die Beschleunigung des Herzschlags entwickelt sich relativ bald eine Toleranz.

Kontraindikationen
folgende Menschen sollten Cannabis nur in geringen Mengen oder nicht anwenden:

Schwangere:
Vereinzelt wurde bei chronischem Konsum über leichte Entwicklungsstörungen der Kinder berichtet. Genaue Erkenntnisse gibt es allerdings nicht. Liegt jedoch eine Indikation wie beispielsweise unstillbares Schwangerschaftserbrechen vor, so stellt es sicherlich ein vergleichsweise gefahrloses Präparat dar.
Stillende Mütter:
etwa 10-20% der Blut-THC-Konzentration findet sich in der Muttermilch

Herzkranke:
Die Herzschlagbeschleunigung kann bei Herzkranzgefäßverengung zu einer Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff führen. Eine vorsichtige, nicht zu hohe Dosierung ist daher angebracht. Gegen die Herzfrequenzsteigerung entwickelt sich Toleranz.